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RockSource-Biographie

Aerosmith

1970 gründeten Tom Hamilton, Joe Perry und Steven Tyler das Cream-Orientierte Trio "Chain Reaction". 1971 verließ Tyler die Formation und Joey Kramer und der Gitarrist Ray Tabano, der kurz darauf von Brad Whitford ersetzt wurde, kamen hinzu. Mit der Rückkehr Tylers zog die Band nach Boston und nannte sich in Aerosmith um. Ihr kompromissloser Hardrock begeisterte schnell die lokale Szene und danach die gesamte Ostküste. 1972 unterschrieb die Combo ihren ersten Plattenvertrag und veröffentlichte im Spätsommer ´73 ihr Debüt-Album "Aerosmith" und die Single "Dream on".
1974 folgte das Album "Get your wings" und im Mai 1975 das erste erfolgreiche Album "Toys in the atlantic". Von nun an stürmten Aerosmith die Charts und brachen die Besucherrekorde verschiedener Rockarenen. Mit der Wiederveröffentlichung von "Dream on", der Single "Walk this way" und dem Album "Rocks" war der komerzielle Durchbruch geschafft. Bis 1979 tourten sie Monatelang durch die USA und veröffentlichten die Alben "Draw the line", "Live Bootleg", und "Night in the ruts" sowie die Singles "Back in the saddle", "Draw the line", "Kings and Queens", "Come together" und "Remember".
Ende der 70er Jahre gerieten Aerosmith immer mehr in die Vergessenheit und Trennungsabsichten wurden laut. Perry und Whitford gingen eigene Wege. Whitford wurde 1982 endgültig durch Rick Dufay ersetzt. Perry war bereits seit 1979 durch Jimmy Crespo ersetzt worden. Ende 1982 löste Tyler Aerosmith komplett auf, brachte die Originalbesetzung 1984 für die "Back in the Saddle"-Tour wieder zusammen.
Die neuen, alten Aerosmith überraschten mit einer souveränen Bühnenshow und dem Album "Done in mirrors" und unterstützten 1986 die Rapper von "Run DMC" bei der Neuauflage ihres Klassikers "Walk this Way". Mit einem neuen Vertragspartner, "Geffon Records" starteten Aerosmith 1987 zu neuen Höhenflügen. Das Album "Permanent Vacation" enthielt mit "Dude", "Angel" und "Rag Doll" gleich drei Hitsingles. Die im Sommer 1989 veröffentlichte LP "Pump" mit den Hits "Love in an Elevator", "Janie´s got a gun", "What it takes" und "The other side" bekam durchweg gute Kritiken und galt laut Metal Hammer als "Lehrstück des Rock´n´Roll". Pump erreichte eine Auflage von insgesamt 8 Millionen verkauften Exemplaren.
1990 bekamen Aerosmith für "Janie´s got a gun" ihren ersten Grammy, dem 1994 zwei weitere für "Livin´ on the edge" und "Crazy" vom Album "Get a grip" folgten, aus dem auch die Hit-Single "Amazing" ausgekoppelt wurde. Die Band fiel mit ungewöhnlichen Videoclips auf und spielte sogar die Hauptrolle in einem Video-Spiel.
1994 platzierten sich Aerosmith mit "Shut up and dance", "Sweet emotion" und "Blind man" wieder in den Singlecharts und feierten Ende des Jahres den Sampler "Big Ones", der ebenfalls ein riesen Erfolg wurde.
1995 nahmen Aerosmith ihren dritten Grammy als „Favorite Rock Group“ entgegen. Die Band erhielt den Massachusetts Cultural Council Award für ihren Einsatz bei „Patron Of The Arts“. Die Babnd begann die Arbeit an einem neuen Album – die meiste Zeit in Boston und Los Angeles. Im November trat die Band in zwei Club-Shows auf, um ihr neues Material zu testen.
1996 kehrten sie zu "Columbia Records" zurück, enttäuschten aber 1997 mit der eher mittelmäßigen LP "Nine Lives". Im Jahr 2000 entstanden die Songs für das neue Album „Just Push Play“.
„Jaded“, die erste Single des neuen Albums, wird bei den American Music Awards und dem Superbowl-Finale in den USA im Januar 2001 der Weltöffentlichkeit präsentiert. Im März erscheinen sowohl „Jaded“ als auch das lang erwartete neue Studioalbum „Just Push Play“.
Am 19.03.2001 wurden Aerosmith in die Rock & Roll Hall Of Fame aufgenommen.

   
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