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RockSource-Biographie
Def Leppard
Def
Leppard gehören zweifelsohne zu den Giganten des Metals der
80er. Alben wie "Pyromania", "Hysteria" oder
"Adrenalize" sind oft Bestandteil einer gut sortierten
Heavy-Rock-Plattensam-mlung. Schon 1977 im englischen Sheffield
gegründet, zog man bald die Aufmerksamkeit der englischen Musik-presse
auf sich Sie überschüttete. Def Leppard sahen sich in
der Tradition solcher Rockgrößen wie T-Rex, Mott The
Hoople, Queen oder Led Zeppelin. Auch wenn sie nicht "die"
Innovatoren des Rocks waren und sind, so muß man ihnen für
das Erreichte doch eine gehörige Portion Respekt zollen. Nicht
nur die Anzahl der verkauften Scheiben ist immens, sie schafften
es, mit ihrem Pop-Metal auch, den Nerv der Zeit zu treffen. So produzierten
sie zusammen mit ihrem Haus- und Hofproduzenten Mutt Lange (AC/DCs
Highway To Hell stammt auch aus seiner Soundschmiede) eine Reihe
von Platten, die weltweit Erfolge einheimsen konnten. Das Glück
war den Engländern jedoch alles andere als hold, so zog sich
so manche Pechsträhne durch die Band-geschichte, an denen andere
Gruppen wahrscheinlich zerbrochen wären. Gerade, als sich der
Supererfolg einstellte, verlor Drummer Rick Allen in einem Autounfall
seinen linken Arm. Für den Zusammenhalt innerhalb der Band
spricht, daß sie sich nicht nach einem neuen
Schlagzeuger umschauten, sondern Allen in den Arsch traten und ihn
dazu zwangen, auf einem eigens für ihn umgebauten Drumkit neu
spielen zu lernen. So ist Allen wohl weltweit der einzige einarmige
Schlagzeuger in einer erfolgreichen Rockband. Nicht genug des Übels.
Noch vor Beendigung der Aufnahmen zu "Adrenalize" starb
Gitarrist Steve Clark an einer Überdosis eines Cocktails aus
Alkohol und Drogen. Ex-Dio und Whitesnake-Gitarrist Vivian Campbell
ersetzte ihn an den sechs Saiten. Nach der Blüte des Metals
in den 80ern, begann auch der Stern Def Leppards langsam zu sinken,
aber sind sie doch bis heute eine der wenigen Bands geblieben, die
sich trotz der schwindenden Fanscharen stets über Wasser halten
konnten. 1999 sind sie wieder da und haben mit "Euphoria"
ein neues Album parat, das die eingefleischten Leppard-Fanatiker
sicherlich nicht enttäuschen wird.
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